Der Hund als Einsatzmittel

Der ausgebildete Diensthund stellt ein effizientes und kalkulierbares Einsatzmittel dar. Häufg wird er bei Großveranstaltungen wie zum Beispiel Demonstrationen und Fussballspielen eingesetzt.

Allgemeine Aufgaben:
• Suche nach Beweismitteln
• Suchen und Finden von Straftätern oder Vermissten
• Abwehr von Angriffen gegen den Dienshundeführer oder andere Einsatzkräfte
• Vorgehen gegen gewaltgeneigte Personengruppen mit und ohne Beißkorb
• Unterstützung bei Observationen
• Schutz gefährdeter Objekte und Versammlungen

Der Diensthund kann sowohl mit, als auch ohne Beißkorb eingesetzt werden. Mit Beißkorb ist es dem Hund möglich, gegen gewaltbereite Personen zu agieren. So wurde der Diensthund darauf ausgebildet mit dem Beißkorb zu "stoßen". Das bedeutet, dass man sich auch von einem Polizeihund mit Beißkorb fernhalten sollte.

Der Diensthundführerzug der Polizei ist bei Einsätzen wie Demonstrationen und Fussballspielen in der Lage, bestimmte Orte mittels des Diensthundes schnell und effizient zu räumen und diese auch freizuhalten, beispielsweise ganze Straßenzüge oder Plätze.

Der hohe Einsatzwert des Polizeihundes in geschlossenen Einsätzen wird geprägt durch das Wahrnehmungsvermögen, die Wehrhaftigkeit, Wendigkeit, Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit sowie seine psychische Wirkung auf das polizeiliche Gegenüber.

Ein Diensthund ist daher ein geeignetes und vielseitiges Einsatzmittel zur Unterstützung polizeilicher Maßnahmen der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung in geschlossenen Einsätzen.

Ein rechtzeigter Einsatz von Polizeihunden kann somit auch eine Eskalation verhindern.





Reiter- und Diensthundführerstaffel

Am Welfenplatz 1a
30161 Hannover
Tel.: 0511 109-1903
Fax: 0511 109-1910


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