Sicherheitsberatung für Seniorinnen und Senioren

Das Gefühl, in Sicherheit, unbedrängt von Belästigungen und Gefahren, wohnen und leben zu können, ist elementar für das Wohlbefinden aller. Wissenschaftliche Studien belegen, dass ältere Menschen im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil zwar sehr viel seltener Betroffene von Straftaten werden, sich aber dennoch bedrohter von Straftaten fühlen als andere.

Zudem gibt es bestimmte Lebensbereiche und Situationen, in denen insbesondere Ältere häufiger Opfer von Straftaten werden. Gerade auf Geld oder Wertgegenstände haben es Täter/Innen abgesehen, wenn sie mit Ablenkungs- und Täuschungsmanövern vorgehen und mit sogenannten Trickdiebstählen das Ersparte von Gutgläubigen/Hilfsbereiten entwenden.

Einen zentralen Baustein im Rahmen der polizeilichen Präventionsarbeit für und mit Senioren/Innen stellt das Programm „Sicherheitsberater/Innen für Senioren/Innen" (SfS) dar.

Die Polizeidirektion Hannover und die Städte und Kommunen der Region Hannover als Kooperationspartner halten den Einsatz von „Sicherheitsberater/Innen" aus der Altersgruppe ab 50 Jahren für ein besonders wirksames Instrument, Informationen in den Kreis der Seniorinnen und Senioren einzubringen, um damit eine präventive Wirkung zu erzielen. Alle „Sicherheitsberater/Innen" werden im Rahmen eines 4-tägigen Grundseminars seitens der Mitarbeiter/Innen der Polizeidirektion Hannover in Zusammenarbeit mit weiteren Kooperationspartnern wie z.B. der Verbraucherzentrale, der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr, dem Weissen Ring e.V. sowie verschiedenen Rettungsdiensten fortgebildet. In regelmäßigen Abständen folgen weitere Fortbildungen zu aktuellen und anlassbezogenen Themen.

Mit erfolgreichem Abschluss des Grundseminars sollen die „SfS" in der Lage sein, in ihrem persönlichen und örtlichen Umfeld weitere Senioren/Innen über Kriminalitätsformen und andere Risiken aufzuklären sowie praktische, verhaltensorientierte Ratschläge und Hilfen geben zu können. Diese insgesamt sehr anspruchsvolle, ehrenamtliche Tätigkeit setzt seitens der Interessenten neben dem persönlichen Engagement eine entsprechende Eignung und Befähigung voraus.

Die fortgebildeten „SfS" können sich im Rahmen ihrer Aufgabenwahrnehmung auf die Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Hannover berufen und werden eng von den Beauftragten für Kriminalprävention und den Kontaktbeamten/Innen der jeweiligen Polizeidienststelle begleitet, so dass ein Informationsaustausch jederzeit gegeben ist. Im Rahmen ihrer beratenden Tätigkeiten gilt es, die Neutralität zu wahren. Das rein ehrenamtliche Engagement schließt u.a. eine berufliche Nutzung oder gar eine Verbindung mit einer Werbe- und /oder Verkaufsveranstaltung aus.

Eine Liste der bereits ausgebildeten Sicherheitsberater/Innen finden Sie im Downloadbereich auf der rechten Seite.
Für Fragen zu den SfS aus den Bereichen der Polizeiinspektionen Burgdorf kontaktieren Sie uns bitte direkt.


Kontakt

Polizeidirektion Hannover
Dezernat 11/11.1 Prävention
Waterloostraße 9
30169 Hannover
Tel.: 0511 109-1113

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