#schlussdamit! Häusliche Gewalt ist keine Privatsache!

Was ist häusliche Gewalt?

Nach aktueller Definition der Polizei des Landes Niedersachsen umfasst häusliche Gewalt alle Erscheinungsformen der physischen, sexuellen und/oder psychischen Gewalt zwischen Menschen, die in nahen Beziehungen stehen oder standen.

Details:https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/haeusliche-gewalt/

Die Bekämpfung häuslicher Gewalt

Die Bekämpfung häuslicher Gewalt und die Intervention in solchen Fällen ist ein zentrales Element in der Aufgabenwahrnehmung der Polizei und hat stets hohe Priorität, um betroffene Personen besser schützen zu können.

Besonders gut aus- und fortgebildete Polizeibeamtinnen und -beamte können mit ihrer Expertise Einsätze im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt optimal bearbeiten, um gefährdete Personen zu schützen und die Täter und Täterinnen einem beweissicheren Strafverfahren zuzuführen.

Mit einer interdisziplinären sowie überörtlichen Vernetzung in Gremien und Netzwerken kann ein reibungsloser Interventionsverlauf gewährleistet werden. Die Polizeidirektion Hannover ist bemüht, Entwicklungen zur Bekämpfung der häuslichen Gewalt auf allen Ebenen weiter voranzutreiben.

Die Polizeibeamtinnen und -beamte der Polizeidirektion Hannover stehen stets als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung!

Handlungshinweise für betroffene Personen:

  • Bei akuter Bedrohung, wählen Sie 110! Die Polizei wird alles Erforderliche tun, um Sie zu schützen.
  • Zeigen Sie die Straftat bei der Polizei an. Eine Strafanzeige können Sie bei jeder Polizeidienststelle erstatten.
  • Die Online-Wache der Polizei Niedersachsen ist 24/7 für Sie erreichbar. Sie stellt keinen Ersatz für die Notrufnummer 110 dar, bietet Ihnen aber die Möglichkeit, eine Anzeige von Zuhause oder mobil zu erstatten.
  • Setzen Sie sich mit einer Beratungs- oder Interventionsstelle für Häusliche Gewalt in Verbindung. Den Kontakt in Ihrer Nähe vermittelt Ihnen die Polizei oder das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" 08000 116 016, rund um die Uhr und in vielen Sprachen.
  • Frauenhäuser bieten Ihnen ebenfalls Schutz vor Bedrohung und die Mitarbeiterinnen können Sie bei weiteren Schritten beraten.
  • Wenn Sie bedroht oder unter Druck gesetzt werden, melden Sie dies unbedingt der Polizei. Nur so können schnell geeignete Maßnahmen zu Ihrem Schutz eingeleitet werden.
  • Notieren Sie sich Einzelheiten zu den Vorfällen, z. B. Datum, Uhrzeit und was genau geschehen ist.
  • Suchen Sie einen Arzt/eine Ärztin auf, nennen Sie ihr/ihm den Ursprung der Verletzungen und lassen Sie die Verletzungen attestieren und z. B. fotografieren, um sie für eine mögliche Strafanzeige beweissicher dokumentiert zu haben.

Handlungshinweise für Zeugen und Bekannte:

  • Schauen Sie nicht weg und machen Sie auch andere (Freunde, Bekannte, Nachbarn) auf die Situation aufmerksam.
  • Bieten Sie Ihre Unterstützung/Hilfe an.
  • Rufen Sie bei akuten Bedrohungssituationen den Notruf 110 der Polizei.
  • Auch Freunde/Freundinnen, Bekannte, Nachbarn/Nachbarinnen können sich beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" unter der Nummer 0800 116 016 beraten lassen.

Hilfe und Unterstützung:

Hannover spezifisch

  • Interkultureller Dienst der Polizeidirektion Hannover 0511 - 109 1055 (mehrsprachig)

Bundesweit:

  • Notruf 110
  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der Rufnummer 08000 - 116 016 (an 365 Tagen zu jeder Uhrzeit anonyme und kostenlose Beratung in mehreren Sprachen) https://www.hilfetelefon.de/


 

Den Link zum vollständigen Video finden Sie hier.

Kontakt:

Polizeidirektion Hannover
Dezernat 11 - Kriminalprävention
Waterloostraße 9
30169 Hannover
Telefon: 0511 109-0
Fax: 0511 109-1030

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