Präventionsarbeit in der Polizei
Häufig wird die polizeiliche Arbeit verknüpft mit der Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Dies ist jedoch nur ein Teil der polizeilichen Aufgaben.
Auch die Verhinderung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten ist unsere Aufgabe. Hier setzt die Präventionsarbeit an.
Auf diesen Seiten stellen sich unsere Präventionsfachkräfte mit den vielfältigen Themen ihrer täglichen Arbeit vor.
Die Polizei unterscheidet zwischen Kriminalprävention und Verkehrsunfallprävention.
Kriminalprävention umfasst alle Maßnahmen, die Kriminalität verhindern oder ihre Folgen mindern sollen. Wichtige Aufgaben sind Aufklärung und Beratung der Bevölkerung zu verschiedenen Formen von Kriminalität und Risiken. Die Präventionsteams informieren vor Ort, bei Veranstaltungen, Vorträgen – auch speziell für Schulen im Rahmen ihrer Präventionskonzepte.
Verkehrsunfallprävention zielt darauf ab, durch Analyse von Unfällen und Zusammenarbeit mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dabei werden Risikogruppen wie Kinder, Fahranfänger/-innen und Senior/-innen besonders berücksichtigt.
Unterstützend für die Vermittlung der vielfältigen Themen bildet die Präventionspuppenbühne Kriminal- und Verkehrsprävention zielgruppengerecht in ihren Stücken ab.
Unser Ziel: Ihre Sicherheit erhöhen – denn wer Gefahren kennt, kann besser handeln.
Beauftragte für Kriminalprävention:
Die Beauftragten für Kriminalprävention (BfK) sind in erster Linie für Maßnahmen der verhaltensorientierten Prävention bei Erwachsenen zuständig.
Sie beraten und informieren bspw. zu den Themen Eigentumssicherung, Betrugs- und Internetkriminalität sowie Gewaltdelikte.
Beauftragte für Jugendsachen:
Die Beauftragten für Jugendsachen (BfJ) sind zuständig für alle Belange im Zusammenhang mit dem Thema „Kinder und Jugend", sowohl innerhalb der Polizei als auch in der Außendarstellung.
(Jugend-) Kontaktbeamte und -beamtinnen:
Die „(Ju)KOB’s“ sind Ihre wohnortnahen Ansprechpersonen „vor Ort“. Sie stehen für Fragen zur Sicherheit, Prävention und Unterstützung zur Verfügung und fördern den Austausch zwischen der Polizei und der Bevölkerung.
Verkehrssicherheitsberatende:
Die Verkehrssicherheitsberatenden (VSB) sind – unabhängig vom Alter der Zielgruppe – zuständig für alle Fragen und Themen rund um das Thema Straßenverkehr.
Sicherheitsberatende für Senioren:
Die Sicherheitsberatenden für Senioren (SfS) informieren ältere Menschen über Arten von Kriminalität, geben praktische, verhaltensorientierte Ratschläge und arbeiten ehrenamtlich eng mit der Polizei zusammen, um Präventionswissen in ihr Umfeld zu tragen.