Verkehrssicherheitsbericht 2025: Weniger Verkehrsunfälle, mehr Verkehrstote – Radfahrende besonders betroffen
In der Stadt und Region Hannover ist die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Das geht aus dem heute (14.04.2026) veröffentlichten Verkehrssicherheitsbericht der Polizeidirektion (PD) Hannover hervor, der zugleich einen Rückgang der Gesamtunfallzahlen ausweist. Die Zahl der Verkehrsunfälle sank damit in der Stadt und Region Hannover im dritten Jahr in Folge und lag mit 35.587 Unfällen unter dem Vorjahreswert (2024: 35.794). Dies entspricht einem Rückgang von 207 Fällen (minus 0,6 Prozent). Gleichzeitig stieg die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten auf 34 Personen (2024: 32). Auch die Zahl der Schwerverletzten nahm auf 514 zu (2024: 494).
Der Polizeivizepräsident der PD Hannover, Stefan Sengel, sagt zur aktuellen Gesamtbilanz: „Die erneut leicht gesunkenen Gesamtunfallzahlen sind eine gute Nachricht. Auch der Langzeittrend ist entsprechend. Gleichzeitig macht die leicht gestiegene Zahl der Verkehrstoten und Verletzten deutlich, dass wir in unserer Verkehrssicherheitsarbeit nicht nachlassen dürfen.“
Verkehrstote
Im Jahr 2025 sind im Zuständigkeitsbereich der PD Hannover 34 Menschen bei Verkehrsunfällen tödlich verletzt worden. Das sind zwei Personen mehr als im Vorjahr (plus 6,2 Prozent). Auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit getöteten Personen ist gestiegen und nahm von 30 auf 34 Fälle zu (plus 13,3 Prozent). Verkehrsunfälle mit mehreren gleichzeitigen Todesfällen traten 2025 nicht auf.
Die Auswertung der 34 Verkehrsunfälle mit Getöteten zeigt die Verteilung der Hauptunfallursachen im Jahr 2025: Am häufigsten traten mit fünf Unfällen (je 14,7 Prozent) Fehler beim Abbiegen oder Wenden, Vorfahrtsverstöße sowie Fehlverhalten von Fußgängerinnen und Fußgängern auf. Bei vier Verkehrsunfällen (11,7 Prozent) spielte die Geschwindigkeit die entscheidende Rolle. Sechs Verkehrsunfälle (17,6 Prozent) wurden unter „andere Fehler“ geführt. In einer Reihe dieser Unfälle – etwa bei Alleinunfällen ohne Zeugen – ließ sich anhand der Gesamtumstände keine spezifische Hauptunfallursache bestimmen. In drei Unfällen (8,8 Prozent) lag fehlerhaftes Verhalten gegenüber Fußgängerinnen und Fußgängern zugrunde. Bei jeweils zwei Unfällen (5,8 Prozent) waren Fehler beim Überholen sowie mangelnde Fahrtüchtigkeit ursächlich. Bei je einem Unfall (2,9 Prozent) wurden falsche Straßenbenutzung beziehungsweise technische Mängel als Unfallursache ermittelt.
Wer war betroffen?
Mit Blick auf einzelne Verkehrsbeteiligungsarten zeigt sich, dass 2025 erstmals nicht mehr die meisten Verkehrstoten als Insassen eines Pkw registriert wurden. Insgesamt starben sieben Personen als Pkw-Insassen infolge eines Verkehrsunfalls. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um sechs Personen (minus 46,2 Prozent). Die größte Gruppe der Getöteten stellte im Jahr 2025 Radfahrende mit zehn Personen (29,4 Prozent) dar. Das sind sieben mehr als im Vorjahr (plus 233,3 Prozent). Außerdem wurden acht Fußgängerinnen und Fußgänger, fünf Kradfahrende sowie zwei Lkw-Fahrende tödlich verletzt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies bei den Fußgängerinnen und Fußgängern einem Anstieg um eine Person (plus 14,3 Prozent), bei den Kradfahrenden ebenfalls um eine Person (plus 25 Prozent) und bei den Lkw-Fahrenden einem Rückgang um eine Person (minus 33,3 Prozent).
Unter den Verkehrsbeteiligungsarten, die tödliche Verkehrsunfälle verursachten, entfielen im Jahr 2025 die meisten Verkehrstoten auf Pkw-Fahrende. Ihnen sind zwölf der 34 Verkehrstoten zuzurechnen (35,3 Prozent). Auch Lkw-Fahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger waren mit jeweils sechs Fällen (17,6 Prozent) auffällig vertreten. Radfahrende wurden in fünf Fällen (14,7 Prozent) und Kradfahrende in drei Fällen (8,8 Prozent) als Verursachende tödlicher Verkehrsunfälle erfasst.
„Der deutliche Anstieg bei den getöteten Radfahrenden, darunter sechs Pedelec-Fahrende, ist für uns ein klares Warnsignal. Neben einer genauen Analyse der Unfallursachen richten wir unsere Verkehrssicherheitsarbeit in diesem Bereich noch gezielter aus. Dazu gehören präventive Angebote wie ‚Pedelec fahren - aber sicher‘ speziell für Seniorinnen und Senioren, Radfahrausbildung und Verkehrserziehung an Schulen sowie die Aktionswochen ‚Sicherheit im Radverkehr‘. Hinzu kommen verstärkte Kontrollen, bei denen insbesondere die Fahrradstaffel der PD Hannover sowohl Fehlverhalten von Radfahrenden als auch Fehlverhalten gegenüber Radfahrenden in den Blick nimmt“, betont Polizeivizepräsident Stefan Sengel.
Auch regional zeigen sich dabei deutliche Unterschiede im Unfallgeschehen: Die Zahl der Verkehrstoten im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion (PI) Garbsen ist erneut deutlich gesunken und ging von 14 auf 10 zurück (minus 28,6 Prozent). Zuwächse verzeichneten hingegen die PI Hannover mit 12 Verkehrstoten (2024: 9 / plus 33,3 Prozent), die PI Burgdorf mit 8 (2024: 6 / plus 33,3 Prozent) sowie der Bereich der Bundesautobahn mit 4 Verkehrstoten (2024: 3 / plus 33,3 Prozent).
Leicht- und Schwerverletzte
Im Jahr 2025 ist auch die Zahl der im Straßenverkehr verletzten Personen gestiegen. Die Zahl der Schwerverletzten erhöhte sich im Vergleich zu 2024 um 20 auf 514 (plus 4 Prozent) und lag damit weiterhin im Bereich der Vorjahreswerte. Auch bei den Leichtverletzten wurde ein Anstieg verzeichnet. Ihre Zahl stieg um 144 auf 6.111 (plus 2,4 Prozent) und erreichte damit den höchsten Stand im Zehnjahresvergleich.
Risikogruppen
Kinder, junge Fahrende im Alter von 18 bis 24 Jahren, Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren sowie Rad- und E-Scooterfahrende stehen im besonderen Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit der PD Hannover. Diese Gruppen weisen im Straßenverkehr aufgrund alters- und verhaltensbedingter Besonderheiten bzw. einer geringeren passiven Sicherheit ein erhöhtes Risiko auf, an Verkehrsunfällen beteiligt zu sein oder bei diesen verletzt beziehungsweise getötet zu werden. Die Entwicklung des Unfallgeschehens in diesen Gruppen wird daher gesondert betrachtet.
Kinder sind im Straßenverkehr in besonderem Maße gefährdet, weil sie Verkehrssituationen häufig noch nicht sicher einschätzen können. Begrenzte Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeiten können dazu führen, dass Gefahren zu spät erkannt oder falsch bewertet werden. Junge Fahrende gehören insbesondere wegen ihrer noch geringen Fahrpraxis und eines teilweise erhöhten Risikoverhaltens zu den besonders betrachteten Gruppen.
Seniorinnen und Senioren können wiederum altersbedingten Einschränkungen unterliegen, die sich etwa auf Reaktionsvermögen, Wahrnehmung oder Bewegungsabläufe auswirken und damit die sichere Teilnahme am Straßenverkehr erschweren können. Aufgrund der demografischen Entwicklung und veränderter Mobilitätsgewohnheiten steigt auch die Zahl der Rad- und E-Scooterfahrenden. Damit nimmt zugleich die Zahl der Verkehrsunfälle unter ihrer Beteiligung zu. Anders als Insassen geschlossener Fahrzeuge sind sie bei Unfällen nur eingeschränkt geschützt und tragen daher ein erhöhtes Risiko schwerer Verletzungen.
Kinder
Bei der Risikogruppe Kinder ist die Zahl der Betroffenen im Jahr 2025 erneut gestiegen. Insgesamt wurden 486 Kinder bei Verkehrsunfällen leicht oder schwer beziehungsweise tödlich verletzt. Das sind sieben mehr als 2024 (plus 1,5 Prozent).
Die Zahl der schwer verletzten Kinder stieg von 28 auf 32 (plus 14,3 Prozent). Zwei Kinder wurden 2025 bei Verkehrsunfällen tödlich verletzt. Auch bei Verkehrsunfällen auf dem Schulweg setzte sich diese Entwicklung fort. Im Jahr 2025 wurden dabei 83 Kinder verletzt. Das sind vier mehr als im Vorjahr (plus 5,1 Prozent).
Stefan Sengel macht angesichts dieser Zahlen deutlich: „Die steigende Zahl verletzter Kinder im Straßenverkehr ist für uns ein deutliches Warnsignal. Kinder brauchen im Straßenverkehr besondere Aufmerksamkeit, Schutz und Rücksichtnahme. Wir werden hier weiter aktiv und präsent bleiben. Der Schutz von Kindern im Straßenverkehr hat für uns höchste Priorität.“
Junge Fahrende
Für die 18- bis 24-Jährigen zeigen die Zahlen im Jahr 2025 zwei gegenläufige Tendenzen. Während die Zahl der verletzten jungen Menschen leicht auf 886 stieg, das sind 18 mehr als im Vorjahr (plus 2,1 Prozent), setzte sich bei den Todesopfern der seit 2023 rückläufige Trend fort. Erstmals wurde im Jahr 2025 kein Mensch zwischen 18 und 24 Jahren bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt.
„Dass 2025 kein Mensch der Gruppe junge Fahrende bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist, ist eine gute Nachricht. Weil junge Fahrende bei schweren Verkehrsunfällen weiterhin überproportional betroffen sind, bleibt diese Altersgruppe für uns aber ein besonderer Schwerpunkt. Mit gezielten Angeboten wie der Kampagne ‚Abgelenkt… ist NEBEN der Spur!‘ und dem Fahrschulprojekt der PI Garbsen werden wir unsere Präventionsarbeit in diesem Bereich fortführen“, hebt der Polizeivizepräsident der PD Hannover hervor.
Seniorinnen und Senioren
Seit 2021 ist eine stetige Zunahme der von Verkehrsunfällen betroffenen Menschen ab 65 Jahren zu beobachten. 2025 wurden 1.017 Seniorinnen und Senioren bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet. Das sind 31 mehr als im Vorjahr (plus 3,1 Prozent). Auch die Zahl der getöteten Seniorinnen und Senioren stieg erneut an. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sie sich um sieben auf 19 Personen (plus 58,3 Prozent). Damit gehörte im Jahr 2025 mehr als die Hälfte aller Verkehrstoten in der Stadt und Region Hannover dieser Altersgruppe an.
„Wenn mehr als die Hälfte aller Verkehrstoten zur Altersgruppe der Seniorinnen und Senioren gehört, ist das für uns ein klarer Auftrag: Mit Angeboten wie ‚Fit im Auto‘ wollen wir ältere Menschen frühzeitig erreichen und ihre sichere Teilnahme am Straßenverkehr stärken“, stellt Stefan Sengel klar. „Gleichzeitig gilt: Wenn wir bei Kontrollen oder nach Verkehrsunfällen konkrete Hinweise auf altersbedingte Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit feststellen, leiten wir stets unsere Feststellungen an die Fahrerlaubnisbehörden weiter. Die Bedeutung der Mobilität, insbesondere in der Region, ist uns bekannt. Dennoch gilt es, Risiken zu vermeiden. Persönlich bin ich der Auffassung, dass Auflagen und Beschränkungen oft besser als Verbote wirken.“
Rad- und Pedelecfahrende
Die Zahl der bei Verkehrsunfällen verunglückten Radfahrenden ist im Jahr 2025 zum vierten Mal in Folge gesunken. Insgesamt waren 1.987 Menschen auf dem Fahrrad von Verkehrsunfällen betroffen. Das sind 21 weniger als im Vorjahr (minus 1 Prozent). Demgegenüber steht ein deutlicher Anstieg bei den tödlich verletzten Radfahrenden. Ihre Zahl stieg von drei auf zehn Personen (plus 233,3 Prozent).
Bei den Pedelecs blieb die Zahl der betroffenen Personen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 440) und sank lediglich um einen Fall. Von den zehn getöteten Radfahrenden nutzten sechs ein Pedelec. Im Vergleich zum Vorjahr (2024: 2) stieg die Zahl der tödlich verletzten Pedelec-Nutzenden damit um vier Fälle (plus 200 Prozent).
E-Scooter-Fahrende
Erneut deutlich angestiegen ist die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten oder getöteten E-Scooter-Fahrenden. Insgesamt waren 355 Menschen mit einem E-Scooter von Verkehrsunfällen betroffen. Das sind 61 mehr als im Vorjahr (plus 20,7 Prozent). Auch die Zahl der Schwer- und Leichtverletzten nahm zu. Die Zahl der Schwerverletzten stieg auf 23 (2024: 18 / plus 27,8 Prozent). Die Zahl der Leichtverletzten erhöhte sich auf 330 (2024: 276 / plus 19,6 Prozent). Im Jahr 2025 wurden erstmals zwei E-Scooter-Fahrende bei Verkehrsunfällen tödlich verletzt.
„E-Scooter gehören längst fest zum Straßenverkehr – und damit auch in den Fokus unserer Verkehrssicherheitsarbeit. Der erneute deutliche Anstieg zeigt, dass wir hier weiter genau hinschauen müssen. E-Scooter sind gefährliche Fahrzeuge. Der Umgang muss geübt sein, die Lenkenden müssen in der Lage sein, die Gefahren zu kennen, sie einzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten. Wer uns auffällt oder gegen Regeln verstößt, ist daher in unserem Fokus. Hierzu werden wir unsere Präventionsarbeit intensivieren“, so Polizeivizepräsident Stefan Sengel.
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort stellt weiterhin einen relevanten Schwerpunkt im Verkehrsunfallgeschehen dar. Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen sich ein Beteiligter unerlaubt vom Unfallort entfernte, ist 2025 leicht angestiegen. Die PD Hannover registrierte 10.845 Fälle. Das sind 197 mehr als im Vorjahr (plus 1,9 Prozent). Die Aufklärungsquote lag bei 42,9 Prozent und damit leicht über dem Vorjahreswert von 41,1 Prozent.
Verkehrsunfallprävention
Neben Kontrolle und Ahndung setzt die PD Hannover weiterhin auf Aufklärung und Vorbeugung. Im Jahr 2025 führte sie 4.339 Präventionsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche durch. Hierzu gehörten insbesondere Schulwegüberwachungen, Radfahrausbildungen, Maßnahmen der Verkehrserziehung sowie Elternabende. Hinzu kamen 321 weitere Angebote für Seniorinnen und Senioren, bei denen unter anderem Themen wie Sichtbarkeit bei Dunkelheit im Fokus standen.
Eine Übersicht über sämtliche Präventionsangebote der PD Hannover finden Sie hier.
Verkehrsüberwachung
Zu schnelles Fahren sowie Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen auch 2025 im Mittelpunkt der Verkehrsüberwachung der PD Hannover. Die Polizeiinspektionen richteten ihre Kontrollen mit eigenen Konzepten eng am tatsächlichen Unfallgeschehen aus. Die PD Hannover ahndete dabei insgesamt 16.233 Geschwindigkeitsverstöße und damit 37,3 Prozent weniger als 2024. Außerdem leiteten die Mitarbeitenden der PD Hannover 1.168 Ermittlungsverfahren gegen Personen ein, weil sie betrunken hinter dem Steuer saßen, ohne in einen Verkehrsunfall verwickelt zu sein. Im Vorjahr waren es 1.299 Fälle. Das entspricht einem Rückgang um 10,1 Prozent.
In weiteren 832 Fällen schritt die PD Hannover gegen Fahrten unter Drogeneinfluss ein, ohne dass es zuvor zu einem Verkehrsunfall gekommen war. Das waren 22,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Darunter befanden sich 463 Fälle unter Cannabiseinfluss sowie 50 Fälle, in denen ein Mischkonsum von Cannabis und Alkohol vorlag.
Stefan Sengel macht hierzu deutlich: „Auch wenn Cannabis für Erwachsene unter bestimmten Voraussetzungen legalisiert wurde, gilt im Straßenverkehr etwas anderes: Wer trotz eingeschränkter Fahrtüchtigkeit infolge des Konsums ein Fahrzeug führt, gefährdet sich und andere. Solche Fahrten sind kein Kavaliersdelikt und werden von uns konsequent verfolgt.“
Zur Stärkung der Verkehrssicherheitsarbeit setzte die PD Hannover im Jahr 2025 erneut auf behörden- und länderübergreifende Schwerpunktkontrollen. Im Rahmen eines internationalen Erfahrungsaustauschs führte sie gemeinsam mit Einsatzkräften aus anderen Behörden, Bundesländern sowie aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz mehrtägige Kontrollen mit dem Schwerpunkt Fahrtüchtigkeit durch. Neben der Ahndung von Verstößen diente der Einsatz auch dem fachlichen Austausch und der Weiterentwicklung bewährter Kontroll- und Präventionsansätze. Entsprechende Schwerpunktkontrollen sind auch für das Jahr 2026 erneut vorgesehen.
Weitere Informationen zu den vergangenen behörden- und länderübergreifenden Schwerpunktkontrollen finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 11.08.2025.
„Der Verkehrssicherheitsbericht 2025 ist für uns Auftrag und Maßstab zugleich: Trotz rückläufiger Gesamtunfallzahlen kommen noch immer zu viele Menschen im Straßenverkehr ums Leben oder werden schwer verletzt. Deshalb werden wir 2026 unsere Verkehrssicherheitsarbeit weiter konsequent auf die Hauptunfallursachen und besonders gefährdete Risikogruppen ausrichten. Rücksichtnahme, Achtsamkeit und Sicherheit im Radverkehr werden dabei eine besondere Rolle spielen. Die Vision Zero bleibt unser gemeinsames Ziel“, resümiert Polizeivizepräsident Stefan Sengel.